Ecker, Florian "Out of the sun"


Ecker, Florian "Out of the sun"

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2016, Mappe mit 6 Risodrucken, Blatt jeweils 29,7 x 42 cm, Darstellung jeweils 21,4 x 33,8 cm, monochromer Risographendruck, fluoreszentes Pink, 6 Motive je Mappe, Auflage 6+2 e.a., rückseitig nummeriert, datiert und signiert | Vollständiger Titel: „Out of the sun/ Colors come/ Like spores the rays strike the earth/ And forms of being take shape to be/ Being raises itself accordingly/ According to the vibration/ Of the ray to which it synchronized itself./ Shadows are like images/ In an abstract way they are images of the sun./ The images are of darkness in pastell-black./ Images are sometimes invisible/ The light is as the darkness: it is written/ The invisible light is the Cosmo-darkness/ It is ultra// * alias// Chrysograsbrilliantfeuergrün// ** “ *Sun Ra, Vibration of the Ray// **August Kobisch// | Die Blätter sind angelegt als Scherenschnitte, tatsächlich aber sind sie deren Negativform. In den undefinierten Flächen von fluoreszierendem Pink erscheinen die kryptischen Konturen von Schatten. Die Arbeiten sind inspiriert von dem Naturschauspiel des Grünen Strahls, das den Künstler fasziniert. Die Motive wiederum stehen in Zusammenhang mit Formbildern der Sonne, die bereits Basis früherer Arbeiten von Florian Ecker sind. Der Blick in das leuchtende Pink lässt das Auge Grün sehen, sodass sich im Fall der Graphiken die unbedruckten, weissen Motive grün färben und sich die Formen der Schatten mit Farbe füllen. Es entsteht ein Bild, das nicht greifbar ist, auf einem optischen Reiz basiert und daher nur flüchtig ist. | Florian Ecker (geb. 1977 in Landshut) ist Bildhauer, doch seine Arbeitsweise ähnelt der eines Wissenschaftlers, der sich mit seinen Arbeiten Stück für Stück seine eigene Welt baut und erklärt. In diesem Selbstverständnis ist er nicht festgelegt auf ein Medium oder eine Form. Das Medium ist Mittel zum Ausdruck von persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Mit unbeirrter, unbedingter, spielerischer Neugier bewegt er sich dabei im wissenschaftlichen Kontext. Dieser Kontext, ebenso wie die meisten haptischen Materialien, mit denen er arbeitet, haben eine eigene Geschichte, eigene Fakten, die Ecker interessieren, die er studiert, durchdenkt, aber die sich über das eigentliche Vorhandensein nicht weiter in den Vordergrund drängen. Sie sind unbedingter Bezugspunkt, Ausgangspunkt, schliesslich aber auch visuelles Material, das er aus dem Kontext löst und zu seiner eigenen Formensprache macht. Der Prozess ist für den Künstler dabei ähnlich wichtig wie das Ergebnis.

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