Ecker, Florian "In an abstract way, they are images of the sun"


Ecker, Florian "In an abstract way, they are images of the sun"

560,00
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2015, 12 Unikate aus einer Werkgruppe von 19. Skulptur, Carrara Marmor, Scheibendicke 11 mm diamantgeschnitten, maximale Ausdehnung 22 cm wasserstrahlgeschnitten, signiert auf Zertifikat des Künstlers Im Umkarton mit Archivnummer und Atelierstempel | Preis je Unikat | Unter dem Titel 'In an abstract way they/ are images of the sun.' 2015 (Sun Ra, Vibration Of The Ray, 1980) präsentiert Florian Ecker eine neue Werkgruppe von 19 Dünnschnitten aus Carrara Marmor, die mit WasserstrahlTechnik geschnitten wurden. Wie Scherenschnitte zeichnen sie Formen nach, deren Konturen im Gegenlicht leicht zu leuchten beginnen und heller scheinen als die Fläche selbst. Die Grundformen basieren auf Skalarfeldern, also zweidimensionalen wissenschaftlichen Darstellungen von Temperatur in Abhängigkeit der Lichtintensität und ihrer Ausdehnung im Raum. Sie wurden alle auf eine Grösse skaliert und somit ihrer Deutbarkeit entledigt. Die Umsetzung dieser mit blossem Auge nie zu erblickenden Berechnungen in Form filigraner Schnitte birgt Fragen nach Wahrnehmung und Bewusstsein, die der Künstler immer wieder in seinen Werken stellt. B einahe meditativ ruhen die weissen Platten im einfallenden Licht des Ausstellungsraums und wecken Assoziationen an Aufnahmen von entfernten Galaxien, die mit dem wechselnden Tageslicht glühen, oder lassen an Darstellungen der Welt als Scheibe denken, eine Welt zwischen Mythos und Realität, so wie sie Florian Ecker fasziniert. | Florian Ecker (geb. 1977 in Landshut) ist Bildhauer, doch seine Arbeitsweise ähnelt der eines Wissenschaftlers, der sich mit seinen Arbeiten Stück für Stück seine eigene Welt baut und erklärt. In diesem Selbstverständnis ist er nicht festgelegt auf ein Medium oder eine Form. Das Medium ist Mittel zum Ausdruck von persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Mit unbeirrter, unbedingter, spielerischer Neugier bewegt er sich dabei im wissenschaftlichen Kontext. Dieser Kontext, ebenso wie die meisten haptischen Materialien, mit denen er arbeitet, haben eine eigene Geschichte, eigene Fakten, die Ecker interessieren, die er studiert, durchdenkt, aber die sich über das eigentliche Vorhandensein nicht weiter in den Vordergrund drängen. Sie sind unbedingter Bezugspunkt, Ausgangspunkt, schliesslich aber auch visuelles Material, das er aus dem Kontext löst und zu seiner eigenen Formensprache macht. Der Prozess ist für den Künstler dabei ähnlich wichtig wie das Ergebnis.

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