Ecker, Florian "ohne Titel in Stereo/ Edit"


Ecker, Florian "ohne Titel in Stereo/ Edit"

285,00
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand


2015/ 2016 fortlaufende Edition, Zweigstelle Berlin Nr. 7 – 16, 10 Polituren auf Platten Politur auf Carrara Marmor/ Politur auf schwarzem Granit, Durchmesser 30,5 cm, mittig gelocht, zum Abspielen auf Plattenspieler geeignet, signiert und datiert auf Plattenrückseite. Im Umkarton mit Atelierstempel | Preis je Platte | Ausgehend von der Frage nach dem Verhältnis von Oberfläche und Licht, entwickelte der Künstler das Konzept ´Ohne Titel in Stereo// Edit´ 2015/ 2016, das seine Herangehensweise besonders deutlich macht. Einzelne, handpolierte dünne Steinplatten in fortlaufender Stückzahl, wahlweise aus schwarzem Granit oder weißem Carrara Marmor, werden von einem Schallplattenspieler abgespielt. Die Messungen des Lichteinfalls auf der Oberfläche der Platten werden in Geräuschen wiedergegeben. So gelingt es Florian Ecker die Beschaffenheit von Glanz auf der Oberfläche akustisch erfahrbar zu machen. In diesem Spielen mit Wissen und Wahrnehmung, das allen Arbeiten gemein ist, findet und skizziert er im visuellen Gewand der Wissenschaft sein ganz eigenes, untrennbar persönliches Universum, ohne es zu entschlüsseln. | Florian Ecker (geb. 1977 in Landshut) ist Bildhauer, doch seine Arbeitsweise ähnelt der eines Wissenschaftlers, der sich mit seinen Arbeiten Stück für Stück seine eigene Welt baut und erklärt. In diesem Selbstverständnis ist er nicht festgelegt auf ein Medium oder eine Form. Das Medium ist Mittel zum Ausdruck von persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Mit unbeirrter, unbedingter, spielerischer Neugier bewegt er sich dabei im wissenschaftlichen Kontext. Dieser Kontext, ebenso wie die meisten haptischen Materialien, mit denen er arbeitet, haben eine eigene Geschichte, eigene Fakten, die Ecker interessieren, die er studiert, durchdenkt, aber die sich über das eigentliche Vorhandensein nicht weiter in den Vordergrund drängen. Sie sind unbedingter Bezugspunkt, Ausgangspunkt, schliesslich aber auch visuelles Material, das er aus dem Kontext löst und zu seiner eigenen Formensprache macht. Der Prozess ist für den Künstler dabei ähnlich wichtig wie das Ergebnis. |

Diese Kategorie durchsuchen: Ecker, Florian