Ecker, Florian "Wisdom on abstract planes"


Ecker, Florian "Wisdom on abstract planes"

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2014, Portfolio mit 8 gerahmten Tiefdrucken auf Arches Vélin BfK Rives Blanc 270/g/m2, Bildmaß 37,9 x 69,2 cm, Blattmaß 48 x 80 cm, in Künstlerrahmung, Auflage 5, wird in 2 Holzkoffern geliefert. | Die Gruppe gerahmter Tiefdrucke mit dem Titel ´Wisdom on abstract planes / uses myth as a medium to understanding / Thus a living parable to the outward or inward truth / Is every myth // Edit 1´ 2014 (Zitat: Sun Ra, 1980) entstand als eigenständige Edition im Rahmen des gleichnamigen Installationszyklus, bei dem Florian Ecker verschiedene Objekte in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder neu arrangiert. Das Thema Licht und seine möglichen Präsentationsformen eint diese Elemente und fragt durch seine klare Konzeption und Umsetzung nach der Wahrnehmung des Betrachters. Den Motiven liegt ein Dossier von Parametern der Sonne zugrunde: Lichtberechnungen, Graphen, Vektoren und Zahlentabellen, die mit Eckers Biographie in Verbindung stehen. Was den Künstler aber schlussendlich interessiert, sind die reinen Formen der Berechnungen mit ihrer wissenschaftlichen Ästhetik, die ohne Fakten wie losgelöste, kryptische Zeichen aus einer anderen Welt erscheinen. Der Betrachter muss die Quelle nicht kennen, die Daten nicht verstehen, er ist frei seinen Ahnungen und Assoziationen zu folgen. | Florian Ecker (geb. 1977 in Landshut) ist Bildhauer, doch seine Arbeitsweise ähnelt der eines Wissenschaftlers, der sich mit seinen Arbeiten Stück für Stück seine eigene Welt baut und erklärt. In diesem Selbstverständnis ist er nicht festgelegt auf ein Medium oder eine Form. Das Medium ist Mittel zum Ausdruck von persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Mit unbeirrter, unbedingter, spielerischer Neugier bewegt er sich dabei im wissenschaftlichen Kontext. Dieser Kontext, ebenso wie die meisten haptischen Materialien, mit denen er arbeitet, haben eine eigene Geschichte, eigene Fakten, die Ecker interessieren, die er studiert, durchdenkt, aber die sich über das eigentliche Vorhandensein nicht weiter in den Vordergrund drängen. Sie sind unbedingter Bezugspunkt, Ausgangspunkt, schliesslich aber auch visuelles Material, das er aus dem Kontext löst und zu seiner eigenen Formensprache macht. Der Prozess ist für den Künstler dabei ähnlich wichtig wie das Ergebnis. |

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